ViktiecordeliA - ich bin für sie da
 
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The writer of this column had a dream: A holiday house in the valley of the small river WERRA in Thuringia! Not far from the most famous castle in  Germany: The castle of Eisenach, where Martin Lutter lived during his banishment when he translated The Bible from the Latin into the German Language.
 
Tannenburg 001 klein
On this page we file a complete inventory of all castles along the river Werra. Many of them are virtually unknown.
 
Das Werratal darf zu Recht als eine der schönsten Landschaften Deutschlands bezeichnet werden. Ideal für einen Fahrradurlaub bietet sich als Zugabe die Besichtigung vieler versteckter Burgruinen an. Dabei kann es allerdings vorkommen, dass der Anstieg recht beschwerlich wird. In den meisten Fällen empfiehlt sich eine gute Wanderkarte, da die Suche ansonsten eventuell nicht von Erfolg gekrönt ist!
 
(Bild: Tannenburg)
 
Die hier beschriebenen Burgen und Burgruinen erstrecken sich entlang der Werra, in Thüringen bis zur Grenze nach Hessen und teilweise auch ein Stückchen über die Grenze nach Hessen hinaus.
 
Schlösser wird man in diesen Rubriken vergeblich suchen. Diese werden generell sehr oft und großzügig in anderen Publikationen beschrieben. Wir empfehlen dazu, andere websites oder die einschlägige Reiseliteratur zu Rate zu ziehen.
 
Besonders sehenswerte Objekte sind mit einem S gekennzeichnet.
 
Altenstein (Burgruine) S
1264 erstmals urkundlich erwähnt, scheint Altenstein etwa 80 Jahre später zu einer Raubritterburg verkommen zu sein! Um 1375 gelangt Lippold von Hanstein in den Besitz der Burg. Nach verheerenden Kämpfen mit dem Landgrafen von Hessen und dessen Verbündeten wird die Fehde Ende 1377 beigelegt. Im 30jährigen Krieg wird die Burg schwer verwüstet. Das Amtsgebäude diente danach als Försterwohnung. Romantisch! Östlich Asbach/Bad Sooden-Allendorf.


 
Auersberg 004 klein
Auersberg (Burgruine)
Von Henneberg erbaute die Auersburg als sogenannte kleine Ritterburg um 1120. Nach diversen Besitzwechseln brannten die Innengebäude im Bauernkrieg ab. 60 Jahre später wurde die Burg als Amtssitz aufgegeben und diente im 30-jährigen Krieg nur noch als Zufluchtsort. Nach weiterem Verfall erfolgen ab 1848 immer wieder Erhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen, auch auf Anregung des Rhönclubs von Hilders.
 


Bilstein (Burgruine)
Es wird vermutet, dass schon die Kelten den Bergkegel als Befestigung nutzten. Die mittelalterliche Burg, von Graf Rugger II. 1120 erbaut, wurde bereits Ende des 16. Jahrhunderts zerstört. Heute sind nur noch wenige Mauerreste zu sehen. Angeblich gab es einen Geheimgang bis zu einem Haus im Höllental, durch den die Burg bei Belagerung versorgt wurde. Sehr romantischer Ort, über einen Fußweg von der Straße Albungen/Abterode aus zu erreichen.
 
BoyneburgBoyneburg (Burgruine)
Die erstmals 1107 urkundlich erwähnte Burgruine befindet sich am Rande einer 4,5 ha großen Hochfläche, die in vorchristlicher Zeit schon als Keltenfestung diente. „Boyne“ leitet sich vermutlich  von „Bäume“ ab, also Palisaden, aus der die erste Burg bestand. Von Datterode aus zu erreichen, treffen wir heute auf den frisch restaurierten Bergfried und das Torhaus. Kaiser Barbarossa brach von hier aus zu seinem letzten Kreuzzug auf. Die Hochfläche wurde im Mittelalter für Ritterspiele genutzt.
 


Brackenberg (Burgruine)
Das genaue Entstehungdatum ist unklar, vermutlich aber 1079 von den Edlen von Berlepsch erbaut. 1411 wurde die Burg wegen Raubrittertum angegriffen. Im gleichen Jahrhundert wurde die Burg noch zweimal belagert,  und teilweise zerstört. Es erfolgten mehrere Besitzwechsel, zuletzt Melchior von Bodenhausen, dann geriet die Burg in Vergessenheit. Heute ein wirklich abgelegener Gipfel bei Meensen in der Nähe von Hann.-Münden. Man muss einen längeren Fußmarsch einplanen!
 
Brandenburg 003 klein
Brandenburg (Burgruine) S
Die Ruine Brandenburg ist eine Doppelburg. Die Grafen von Wartberg (Wartburg in Eisenach) gelten als Gründer im Jahre 1144. Seit Beginn des 14. Jahrhunderts sind zwei getrennte Burganlagen belegt, die tatsächlich zwei unterschiedlichen Besitzern mit jeweils eigener Herrschaft und Gerichtsbarkeit gehörten. Mit dem Aufkommen der Feuerwaffen wurde die Burg Anfang des 30jährigen Krieges offenbar verlassen und sie verfiel seitdem zu einer Ruine.
 
Brandenfels klein
Brandenfels (Burgruine)
1248 als Ganerbenburg von mehreren Grafen erbaut, ging vor allem um die Kontrolle der nahen alten Handelsstrasse von Leipzig nach Frankfurt. Ab 1550 war die Familie Treusch von Buttlar alleiniger Besitzer. Obwohl im 30-jährigen Krieg (1618-1648) ein Schutzbrief die Zerstörung verhinderte, verfiel Burg Brandenfels allmählich. Die Bewohner zogen es vor, in den nahen Tälern gemütliche Schlösser zu beziehen.




Eberstein 008 klein
Eberstein (Ruine)
Wohl gegen Ende des 11. Jahrhunderts von Rupraht von Eberstein erbaut wurde die Burg im Verlaufe ihrer Geschichte zweimal zerstört, bzw. geschleift. Dadurch ist das ursprüngliche Aussehen der Burg völlig unbekannt. Eine Besonderheit ist der ca. 50 Meter vorgelagerte Wall am Südhang, der einer Belagerung zugeordnet wird. Die Geschichte der Burgruine wird auf einer sehr empfehlenswerten website www rhoenline de mit sehr schönen Bildern bestens beschrieben. Bei Wickers.
 
 
Helmers kleinFrankenburg (Burgruine)
Vermutlichexistierte bereits  im 5. Jahrhundert auf dem Burgberg eine ostfränkische Befestigung. Die Herren hießen Marcormir der I.  und der II., die 18 Jahre das Heer der Franken führten. Als die Hunnen im Jahre 933 zum zweiten Male in das Land einfielen und auch die Burg belagerten, versuchte der Burggraf seine Tochter durch einen unterirdischen Gang zu retten, was ihm jedoch nicht gelang, da sie durch das Gebell eines Hundes verraten wurden. 1137 wird die Burg zum ersten Mal urkundlich erwähnt und 50 Jahre später als Veste zum Schutz der durch das Rosatal verlaufenden Handelsstraße von Frankfurt nach Erfurt erwähnt. Zunächst waren die Frankensteiner die Burgherren, später kam die Burg in den Besitz von Graf Bertold von Henneberg. Obwohl die Burg dann 1521 anscheinend nicht mehr bewohnt war, wird sie 1527 im Bauernkrieg zerstört. Ab 1924 wird die Burg langsam instandgesetzt.  Nachdem 1983 Bergsteiger die Mauern sanieren und 1986 Etagen aus Holz mit Leitern eingebaut werden, kann der Turm 1987 erstmals wieder bestiegen werden. Helmers westl. Schmalkalden.
 
Gangolfsberg 004 klein





Gangolfsberg (Wallburg) S
730 Meter hoch war der gesamte Gipfel des Gangolfsberges im 4./5. Jahrhundert zur Zeit der Völkerwanderung befestigt. Während der Merowingerzeit im 7.-10. Jh. verkleinerte man die Anlage auf die südliche Hälfte. Eine Fuldaer Urkunde von 1059 lässt vermuten, dass hier später die Wallanlage zu einer Burganlage ausgebaut wurde und den Namen „Werinfriedesburg“ trug. Südlich von Fladungen. Sehenswert.
 
Gleichberge


Gleichberge (Wallburg)
Die Steinsburg auf dem Kleinen Gleichberg ist eine ehemalige keltische Oppida, eine Stadtbefestigung, die fast 66 Hektar groß von mehreren etwa 4 Meter hohen Mauern umgeben war. Auf dem Kamm zum Großen Steinsburg befindet sich das seit 1929 bestehende Steinsburgmuseum, welches die Geschichte der keltischen Befestigung aus der Zeit zwischen 600 und 100 v. Chr. dokumentiert. Bei Hildburghausen.
 
Greifenstein kleinGreifenstein (Ruine)
Nur wenig ist bekannt über die Ruine Greifenstein. Auf jeden Fall war es eine Raubritterburg, die mehrmals zerstört wurde. Eine Urkunde im Staatsarchiv Würzburg von 1399 gibt Auskunft über einen Holzankauf für einen Wiederaufbau. Bis 1990 war ein Besuch durch die Lage im Grenzgebiet nur für wenige Leute möglich. Bei Bad Sooden-Allendorf/Großtöpfer. Näheres über Greifenstein und Umgebung im Buch "Geheimnisvolle Burgruinen".
 
 



Habichtsburg 004 klein
Habichtsburg (Burgruine)
Mit ihrer Lage auf einem Bergvorsprung und damit von 3 Seiten unangreifbar macht die Habichtsburg ihrem Namen alle Ehre. In der Nähe von Meiningen bei Schloss Landsberg ist die Ruine, vermutlich Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut, nach einem Fußmarsch von gut einer halben Stunde erreichbar. Erbauer waren auch hier die Henneberger, die die Burg offensichtlich aufgrund von Verträgen mit dem Bistum Würzburg schleifen lassen mussten. Herrlich abgelegen und romantisch.
 

Hauneck kleinHaineck (Burgruine)
Bautechnisch gesehen ist Haineck eine Besonderheit, da sie im Jahre 1392 am Ende der Burgenbauzeit errichtet wurde. Sie diente als Grenzburg gegen das Gebiet der Mainzer Erzbischöfe im Eichsfeld und gegen die Reichsstadt Mühlhausen. 1550 zogen die Bewohner in das Schloß Nazza und die Burg verfiel. Sie diente dann noch als Gefängnis und im 30jährigen Krieg als Zuflucht für die Bewohner von Nazza. Unvorstellbar: 1972 wurde das Wappen derer von Hopfgarten gestohlen und 2003 durch eine Nachbildung ersetzt.
 

Hanstein (Burgruine)S
gilt als größte Burgruine in Norddeutschland. Bis Ende 1989 war sie für Privatpersonen unerreichbar, da hier das Militär bis nach Eschwege observierte. Dann aber wurde die Burg von der Bevölkerung gestürmt, in friedlicher Absicht! Die wechselvolle Geschichte läßt sich in Kurzform nicht beschreiben und sollte daher im Buch "Geheimnisvolle Burgruinen" erlesen werden. Unser Bild  aus den 90er Jahren zeigt noch den Grenzverlauf, direkt unter der Burgruine . Gegenüber nach Süden liegt die Burg Ludwigstein, zu der ein Neidkopf vom Hansteiner Gemäuer hinüberblickt!
 

Henneberg 001 kleinHenneberg (Burgruine) S
Kurz hinter der ehemaligen DDR-Grenze gelegen war die Ruine Henneberg erst wieder ab Ende 1989 für Bürger erreichbar. Als eine der größten Wehranlagen Thüringens wurde sie 1096 erstmals urkundlich erwähnt und erlebte ihre Blüte unter Graf Poppo VII. zwischen 1212 und 1245. Der sogenannte Bildhäuser Bauernhaufen zerstörte die Burg im Bauernkrieg 1525 und danach wurde sie nur teilweise wieder aufgebaut. Schon im 17. Jahrhundert erfolgte die endgültige Aufgabe und damit der Verfall.
 
Unb klein

Krayenburg (Ruine)
Schon 400 v. Chr. stand auf dem Bergkegel eine Wallburg, von der noch Reste vorhanden sind. Die Krayenburg wurde erstmals 1155 erwähnt, als Abt Willibold von Hersfeld vom „castrum nostrum“ berichtet. Als hersfeldische Lehnsträger waren die Frankensteiner die Herren der Burg, die im ständigen Streit mit ihren Nachbarn lagen. Dann wechselte die Burg häufig den Besitzer. Im 30ig-jährigen Krieg war der Verfall durch die ständigen Angriffe nicht mehr aufzuhalten. Bei Tiefenort/Werra.
 
Liebenstein 005 klein
Liebenstein (Burgruine) S
Das genaue Erbauungsdatum ist nicht bekannt, vermutet wird die Errichtung durch die Herren von Frankenstein im 12. oder 13. Jahrhundert. Der heutige mächtige Wohnbau ersetzte im 16. Jahrhundert eine Vorburg mit Innenhof. Liebenstein ist eine Bilderbuchruine , die sich markant gegen einen blauen Himmel abzeichnet. Vom Aussichtsturm hat man einen phantastischen Ausblick. Etwa 3 km oberhalb von Bad Liebenstein.
 

Ludwigstein
Ludwigstein (Burg) S
Im Jahre 1415 erbaut, sollte die Burg Ludwigstein die Grenze zum Eichsfeld mit der direkt gegenüber liegenden Burg Hanstein sichern. Nachdem sie bis Anfang des 20. Jahrhunderts leidlich erhalten blieb, übernahmen noch vor dem 1. Weltkrieg die Wandervögel die Burg. Damit spielte Burg Ludwigstein eine bedeutende Rolle für die Entwicklung der Jugendbewegung. Heute ist sie eine Stätte der Begegnung mit einem vielfältigen Programmangebot.
 
Maienluft 001 klein

Maienluft (Burgruine)
Erstmals 1157 urkundlich erwähnt, waren die Ritter von Wasungen mehrere Generationen die Herren auf der Burg. Anfang des 14. Jahrhunderts erhielt der Ort die Stadtrechte. Maienluft blieb im Bauernkrieg erhalten, verlor allerdings auch seine strategische Bedeutung. Heute sind der Bergfried, ein Teil der Burgmauer und Reste der Burgkapelle zu besichtigen. Die ehemaligen Wirtschaftsgebäude vor der Burg dienen heute als stimmungsvolles Restaurant / Hotel.
 
Mauerschedel klein
Mauerschedel (Ruine)
Die Kirchenruine stand direkt auf dem ehemaligen DDR-Grenzstreifen. Schädel heißt Ruine einer Kirche, die im 11. -12. Jahrhundert erbaut wurde. Sie war von einer Ringmauer von etwa 35 Meter Durchmesser umgeben und damit eine Kirchenburg. An der Mauer waren Vorratsräume für die Lagerung von Getreide und Nahrungsmitteln angebaut. Romantischer und ein wenig unheimlicher Ort bei Mellrichstadt/Filke.
 

Normannenstein kleinNormannenstein (Burg)
Aus der im 9. Jahrhundert erbauten Warte zur Sicherung der 3 Werraübergänge (3 Furten = Treffurt) entstand etwa 1200 die Burg in ihrer heutigen Form. Die Neigung zum Raubrittertum wurde den Erbauern zum Verhängnis und so wurde die Burg 1336 zerstört. Nach ihrer Aufgabe Ende des Mittelalters verfiel sie zum Steinbruch. Während der DDR-Zeit war die Ruine (bis 1971 mit einer Gaststätte) nur schwer zu erreichen, da sie direkt im ehemaligen DDR-Grenzgebiet lag.
 
Osterburg 009 klein

Osterburg (Burgruine) S
Im Jahre 1897 wurde die völlig überwucherte Burgruine erstmals entdeckt und ausgegraben. Dann geriet sie wieder in Vergessenheit! Ab 2006 erfolgte eine erneute Restaurierung. Heute ist die mächtige Burganlage freigelegt und ein beliebtes Wanderziel. 714 Meter hoch gelegen wurde die Osterburg 1181 urkundlich erwähnt aber bereits 1270 zerstört. Insgesamt wurden 4 Bauphasen festgestellt. Bei Bischofsheim.
 
 
Reichenbach 0003 klein
Reichenbach (Burgruine)
Im 5. Jahrhundert erbauten die Chatten hier eine Wallburg. Mitte des 11. Jahrhunderts legten die Grafen von Reichenbach gleichnamige Burg an. Um 1550 wird sie im Schmalkaldischen Krieg zerstört, wobei die beiden Türme noch 1697 als unversehrt erwähnt werden. 1820 stürzt der Südostturm ein (Eintrag im Kirchenbuch). Der Bergfried wird ab 1899 wiederholt saniert  Herrliche Aussicht, etwa 4 Km südöstlich von Hessisch Lichtenau, 2 km Fußmarsch vom Ort Reichenbach.
 
Römerschanze 0001 klein
Römerschanze (Schanze)
Wenige hundert Meter oberhalb des Ortes Hitzerode liegt die Römerschanze versteckt im Wald. Erkennbar ist auf jeden Fall ein Wall, der seinen Ursprung im frühen Mittelalter haben soll. Insgesamt konnte eine Befestigung mit abgerundeten Ecken nachgewiesen werden. Nach den Entdeckungen vom Römerlager Hedemünden und Kring bringt uns die Namensgebung schon ein wenig ins Grübeln. Eine Grabung könnte mehr Aufschlüsse ergeben.
 
Thal 009 klein
Scharfenburg (Burgruine)
Kurz nach der Wende wäre beinahe der Notabriss des Bergfrieds erfolgt, doch dann wurde eine vollständige Restaurierung durchgeführt. Im September 1994 war der Turm wieder zu besteigen. 1137 erstmalige Erwähnung der Burg, die häufig den Besitzer wechselte. Als Raubritterburg wurde sie 1446 zerstört und 1455 als Ruine dem Landgrafen übergeben. Später wurden zwei Schlösser in Thal, Oberhof (heute Heimatstube) und Unterhof als neue Wohnsitze bezogen.
 

Schnepfenburg 002 klein
Schnepfenburg (Ruine)
Ein geübtes Auge erkennt minimale Mauerspuren der vermutlich im 12. Jahrhundert erbauten Schnepfenburg (Keramikfunde aus dieser Zeit), die immerhin größer war als die nur wenige hundert Meter entfernte Ruine Bilstein. Die Archive schweigen leider über das genaue Schicksal dieser Burgruine, auch was ihre vermutliche Zerstörung oder Aufgabe im 14. Jahrhundert betrifft. Zu finden an der Straße von Albungen nach Hitzerode kurz bevor der Wald zu Ende ist (Waldweg links).
 
Spiegelburg 002 klein
Spiegelburg (Ruine)
Auch über die Spiegelburg schweigen die Archive. Hoch über der Werra gelegen, fast gegenüber dem Römerlager Hedemünden, ist sie vom Parkplatz des Campingplatzes auf der Straße von Laubach nach Oberode am besten zu erreichen. In einer Wegbiegung können wir Gräben und  geringe Mauerreste ausmachen. Bei aller Romantik und einem wundervollen Ausblick sinnen wir darüber nach, woher der Name Spiegelburg wohl kommt! Nur für hartgesottene Burgenfans!
 
Tannenburg 005 klein
Tannenburg (Burg) S
An der alten Grenzlinie zwischen Franken und Sachsen, später Thüringen und Hessen wurde die Burg an Stelle der noch älteren Befestigung „Erbestein“ erbaut. Man nutzte die strategische Lage in der Nähe der alten Handelsroute Via Regia, was den Burgherren zu ansehnlichem Reichtum verhalf. Heute ist die Burg eine lebendige Begegnungsstätte mit vielen Veranstaltungen, über welche man sich auf einer eigenen website „kundig machen“ kann. Sehr zu empfehlen!
 
Wartburg
Wartburg (Burg)
Der einzige Touristenmagnet hier, aber die Wartburg darf natürlich nicht fehlen. Hier auf dem Bild von Hohe Sonne aus zu sehen, ein Bild aus dem Buch "Geheimnisvolle Burgruinen", in der auch die Stelle beschrieben ist, an der Luther gefangen genommen wurde und er dann auf der Wartburg als Junker Jörg die Bibel übersetzte. Auf diese Weise schuf er übrigens das Hochdeutsch, damit in Deutschland landauf und landab ein jeder (so er des Lesens mächtig ist) die Bibel und  die anderen Landsleute versteht.
 





Ziegenhagen klein
Ziegenhagen (Ruine)

Um 1100 erbauten die Grafen von Cygenberg die Burg. Nach deren Ableben bewohnten diverse Adelsgeschlechter die Burg, von denen einige durch die verlockenden  Transporte auf der Werra zu Raubrittern wurden. Mitte des 16. Jahrhunderts verfiel die Burg und die Steine wurden zum Bau eines Herrenhauses unterhalb der Burg verwendet. Heute befindet sich hier der sehenswerte Erlebnispark Ziegenhagen.
 


Alle Fotos und Texte, falls nicht anders angegeben: Norbert Hanke
 
Hiermit sind die Beschreibungen der Region Werra abgeschlossen.
Abschließende Erläuterung:
 
Alle Beschreibungen sind jeweils kurz gefasst und auf das Wesentliche beschränkt. Natürlich können Sie sich vor Ort oder im Internet eingehender über die jeweiligen Befestigungen informieren. Diese Inventur dient in erster Linie dazu, einen Überblick von allen Burgen und Burgruinen einer Region zu erhalten. Deshalb wird empfohlen, seinen individuellen  Wissensdurst mit den heute vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen, nicht zuletzt auch über den einschlägigen Buchhandel.
 
Als nächste Burgen-Inventur folgt eine Übersicht aller vorgeschichtlichen und mittelalterlichen Befestigungen in der Leine-Region.
 
Vor allem Kritik, aber auch Anregungen und Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht!
 
 
 
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